Literatur zur Feldenkrais-Methode

„Nach jeder Sitzung haben meine Schüler ein neues Gefühl des Wohlbefindens: 
Sie fühlen sich größer, leichter und atmen freier. Oft reiben sie sich die Augen, als ob sie aus einem erfrischenden Schlaf erwacht wären, und die meisten sagen, sie fühlten sich entspannt. 
Der Schmerz ist immer gelindert, oft verschwunden. Fast immer verschwinden auch einige Fältchen im Gesicht. Die Augen werden heller und größer, die Stimme hat mehr Resonanz. 
Der Schüler wird wieder jugendlich.“         

Moshé Feldenkrais

Dr. Moshé Feldenkrais

Geb. 1904 in Russland, wanderte als 14jähriger nach Palästina aus, arbeitete dort am Bau und beschäftigte sich mit Kampfsport und Selbstverteidigung. Später studierte er an der Pariser Sorbonne Ingenieurwesen und Physik. Zusammen mit Joliot-Curie arbeitete er am Curie Institut und erwarb als erster Europäer den schwarzen Judo Gürtel.

 

Im 2. Weltkrieg wurde Feldenkrais von der britischen Regierung mit anderen Wissenschaftlern nach Schottland in Sicherheit gebracht, um Großbritannien bei der Kriegsführung gegen Deutschland zu unterstützen. Hier begann Feldenkrais erstmals seine als Feldenkrais Methode bekannt gewordenen Theorien und Ideen weiterzugeben.

 

Aufgrund einer Knieverletzung hatte er sich mit Bewegung, Bewegungsentwicklung und Lernprozessen auseinandergesetzt und unter Heranziehung der neuesten Erkenntnisse aus Anatomie, Neurophysiologie und Psychologie seinen eigenen Ansatz entwickelt.


Anfang der 50er Jahre kehrte Feldenkrais nach Israel zurück und widmete sich ganz der Weiterentwicklung seiner Methode. In den 70er Jahren unterrichtete Feldenkrais vorwiegend in den USA. Mittlerweile ist seine Methode weltweit bekannt. Moshé Feldenkrais starb 1984 in Tel Aviv.